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Den passenden Wein zum Esen:
| Gerichte/Menü |
Den passenden Wein |
| Milde Salate, zartes Gemüse, gedünsteter Fisch, gekochtes Kalbs- oder Rindfleisch, Geflügel |
(Halb-) trockene, weiße Kabinettweine (z.B. Riesling, Silvaner, Gutedel, Rivaner, Kerner, Weiß-/Grauburgunder)
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| Zarte Ragouts, frische Pilze, Lamm, Wildgeflügel |
(Halb-) trockene, weiße Kabinettweine (z.B. Rivaner, Grauburgunder, Bacchus, Scheurebe); Weißherbste oder leichte Rotweine (z.B. Trollinger, Portugieser, Spätburgunder, Schwarzriesling) |
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Meeresfrüchte, herzhafter Seefisch, saftiger Kalbs-, Schweine- oder Lammbraten, fettreicher, milder Käse
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Saftige (halb-) trockene weiße Qualitätsweine und Spätlesen (z.B. Weiß-/Grauburgunder); trockene, reife Riesling Auslese; samtige, dezente Roséweine und milde Rotweine (z.B. Portugieser, Spätburgunder) |
| Ländliche Pasteten, gebratener Seefisch, saftiger Braten, Rindersteak, Wild mit konzentrierter Sauce, Gegrilltes |
Ausdrucksvolle (halb-) trockene weiße und rote Qualitätsweine, Spätlesen und Auslesen (z.B. Weiß-/Grauburgunder, Traminer, Spätburgunder, Lemberger, Dornfelder) |
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| Blauschimmelkäse |
Reife, edelsüße weiße Spät- und Auslesen (z.B. Riesling, Ruländer, Gewürztraminer) |
Quelle zu diesem Weinwissen mit freundlicher Erlaubnis von:
http://www.deutscherwein.de
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Abbauen:
Alterserscheinung, hauptsächlich herbeigeführt durch Säureverlust (Altern)
Abfüllen:
Umfüllung aus den Fässern in Flaschen
Abgang:
erwünschter Nachgeschmack eines guten Weines im Mund
Abgerundet:
Ein Wein, der der Herkunft, der Traubensorte und dem Jahrgang nach nichts zu wünschen übrigläßt. Voll im Geschmack. Es muß kein großer Wein sein.
Abstich:
Nach der ersten Gärung muß der Wein von der Hefe (Trub) getrennt werden. Der junge Wein wird aus dem Gärfaß in ein anderes Faß umgefüllt: abgestochen. Meistens geschieht das bereits im Dezember. Acht Wochen später erfolgt ein zweiter Abstich, bei größeren Weinen sogar ein dritter, oft mit einer Filterung verbunden.
Adstringierend:
Wörtlich: zusammenziehend. Geschmacksempfindung vor allem bei gerbstoffreichen Rotweinen
Affenthaler:
Rotwein der Spät(Blau-)burgunder-Traube aus dem Ave-Tal - daher ursprünglich der Name. Im mittleren Schwarzwald zwischen Bühl und Durbach. Früher häufig mit afrikanischem Rotwein verschnitten.
Alkohol:
Farblose, leicht verdampfende Flüssigkeit (C2 H5OH = Äthylalkohol). Entsteht durch die Einwirkung von Hefepilzen (Enzyme) auf den Zucker der Trauben, der in Alkohol und Kohlensäure auf gespalten wird. Der Alkoholgehalt deutscher Weine liegt zwischen 8 und 12, französischer, italienischer, spanischer und anderer Weine außerhalb Mitteleuropas zwischen 10 und 15, bei Südweinen zwischen 18 und 25 Prozent. Die Höhe des Alkoholgehalts ist kein Gütemerkmal.
Altern:
Die Auffassung, daß Wein desto besser ist, je älter er ist, gilt nicht mehr. Jeder Wein hat ein bestimmtes Lebensalter und - wie der Mensch - seine Jugend, seine Reife und sein Alter. Älter als drei bis fünf Jahre sollte nur werden: Spitzengewächse der Bordeaux-, Burgunder- und deutschen Weißweine sowie Portweine. Von den italienischen Weinen: Barolo, Gattinara, Barbareso und Chianti antico (hier nur wenige Sorten) Spanischer Sherry altert überhaupt nicht.
Amaible:
Italienische Bezeichung für liebenswürdig und angenehm. Wird bei Weinen als Bezeichung angewandt, die süß, aber nicht übertrieben süß sind.
Amontillado:
Eine der drei wichtigsten Sherrysorten (meist halbtrocken bis trocken)
Anregend:
Ein Wein, der zum Weitertrinken reizt, ohne anspruchsvoll zu sein.
Anstechen:
Einschlagen des Zapfhahnes in das Zapfloch des Fasses.
Appelation contrôlée:
In Frankreich 1935 eingeführte und staatlich überwachte Bezeichnung. Sie garantiert die Herkunft eines Weines aus einem ganz bestimmten Gebiet, aber auch die vorgeschriebene Verwendung einer ganz bestimmten Traubensorte, die Einhaltung der gleichfalls vorgeschriebenen Pflege (z. B. Schnitt und Düngung) und die Ernte des Weins zu einem bestimmten Zeitpunkt. Die Appellation contrôlée schreibt schließlich auch den Umfang der Bepflanzung der einzelnen Weinberge vor. Von diesen Qualitätsvorschriften sind zur Zeit etwas
über 200 französische Weine erfaßt. Die Bezeichnung, häufig zu A.C. abegekürzt.
Aroma:
Geruchseindruck, der sich beim Hinunterschlucken bemerkbar macht.
Art:
Ein Wein, der Art hat, erfüllt die Ansprüche, die man an ihn nach Herkunft, Traubensorte, Charakter, Jahrgang und Alter stellt.
Ausbau:
alle Maßnahmen der Kellerwirtschaft, um Weine haltbarer und unempindlicher gegen Hitze, Kälte und Lichteinwirkung zu machen, ohne daß sie ihre Reinheit und Ausgeglichenheit verlieren.
Ausbruch:
Frisch gepreßtem Traubenmost werden eingetrocknete, überreife Beeren zugesetzt. Der so gewonnene naturreine Wein heißt Ausbruch
Ausgeglichen
(harmonisch)
Auslese:
Qualitätswein mit Prädikat, bei dem nur vollreife Trauben unter Aussonderung aller kranken und unreifen Beeren verwendet werden dürfen, dem kein Zucker zugesetzt werden darf und dem auf Antrag eine Prüfungsnummer, die auf dem Etikett zu verzeichnen ist, zugeteilt wird. Der deutschen Auslese entspricht der ungarische und burgenländische Ausbruch |
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Badisch Rotgold:
Ein als Qualitätswein gekelterter Rotling aus dem Anbaugebiet Baden; auch mit dem Zusatz »Grauburgunder« und »Spätburgunder«.
Barbaresco:
Einer der besten italienischen Rotweine aus dem gleichnamigen Ort in Piemont, aus der Nebbiolo-Traube gekeltert.
Barbera:
Italienische Traubensorte und gleichzeitig Bezeichnung für einen vollen Rotwein aus dem Piemont (Norditalien).
Barolo:
Einer der besten italienischen Rotweine aus dem Piemont (Norditalien), aus der Nebbiolo-Traube gekeltert und, wenn gut abgelagert, den besten Weinen der französischen Côte-du-Rhône vergleichbar.
Beaujolais:
Weingebiet im südlichen Teil der Landschaft Burgund, aber aus der GamayTraube gekeltert. Die Weine, auf Granitboden wachsend, sind leichter und süffiger als die großen Weine der Côte d'Or. Es empfiehlt sich, sie jung und bei Kellertemperatur zu trinken.
Beerenauslese:
Qualitätsweine mit Prädikat, für die dasselbe gilt wie für Auslese, nur daß sie darüber hinaus nur aus edelfaulen oder doch überreifen Trauben gekeltert werden dürfen.
Blume:
Lobendes Prädikat für Weine, die im Geruch an den Duft der Trauben erinnern.
Bocksbeutel:
Flaschenform, die einer zusammengedrückten Kugel gleicht, hauptsächlich für Frankenweine, aber auch für Badischen Mauerwein und für portugiesische Weine benutzt.
Böckser:
Bezeichnung für Wein, der faulig schmeckt, weil entweder Heferückstände zurückblieben oder unsachgemäß geschwefelt wurde.
Bordeaux:
Mittelpunkt des gleichnamigen größten französischen Weinbaugebiets mit einer Gesamtrebfläche von 110 000 Hektar und einer durchschnittlichen Jahreserzeugung von 3 bis 3,5 Millionen Hektolitern Wein. Eingeteilt in die Hauptweingebiete: Medoc, Graves, Sauternes, Pomerol, St-Emilion, Blaye, Bourg und Entre-deux-Mers. Die Spitzengewächse der Rotweine unterliegen einer seit 1855 bestehenden genauen Klassifizierung mit den Klassen 1 bis 5.
Brennwein:
Ein meist importierter Wein, aus dem Branntwein hergestellt wird.
Brut:
Französische Bezeichnung für trocken oder herb, vor allem beim Champagner gebräuchlich. Theoretisch darf Brut-Champagner kein Zucker zugesetzt werden.
Bukett:
Gesamtheit der Duft- und Aromastoffe. Nach Alter und Sorten verschieden. Soweit sie ein ausgesprochenes Bukett haben, kann man die einzelnen Rebarten daran unterscheiden.
Burgund:
Französische Landschaft im Südosten des Landes (französisch: Bourgogne), deren Weine in folgende Anbaugruppen aufgeteilt sind:
Auxerrois (Chablis), Côte d'Or (mit den feinsten Weinen), Chalonnais, Mâconnais und Beaujolais. |
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Cabernet:
Eine der im Weinbaugebiet von Bordeaux am meisten angebauten Traubensorten neben Sauvignon und Cabernet franc.
Cabinet:
Kabinett.
Castelli Romani:
Wein aus neun Orten in den Albaner Bergen südöstlich von Rom. Am bekanntesten der Frascati, ein kräftiger Weißwein.
Chablis:
Bezeichnung für trockene, oft vorzügliche Weißweine aus der Umgebung der französischen Kleinstadt Chablis, 150 km südöstlich von Paris. Aus der ~ ChardonnayTraube gekeltert.
Champagner:
Völkerrechtlich geschützter Name für Schaumweine aus der gleichnamigen nordfranzösischen Landschaft beiderseits der Marne. Champagner - wie auch Sekt - ist immer Verschnittwein aus verschiedenen Herkunftsgebieten. Entscheidend ist das Cuvée.
Chardonnay:
Eine der besten französischen Weißweintrauben, aus der u. a. der weiße Burgunder gekeltert wird. Manchmal auch Pinot blanc genannt.
Chasselas:
Französische Bezeichnung für die deutsche Gutedel-Traube.
Château:
Nicht gleichbedeutend mit »Schloß«. Jeder Weinbauer des Bordeauxgebietes darf sein Anwesen Château nennen. Dagegen darf die Bezeichnung Château auf dem Etikett nur geführt werden, wenn zu ihm ein Weingut gehört, aus dem der betreffende Wein gewonnen wird. Die Zahl der Châteaux beträgt rund 3000.
Chianti:
Im strengen Sinn nur Rot- und Weißwein aus der italienischen Toskana. Die Weine, die zwischen Florenz und Siena wachsen, werden als Chianti classici bezeichnet und gelten als die besten. Jahreserzeugung etwa 4 Millionen Hektoliter.
Cinque Terre:
Alkoholreicher, etwas süßer Weißwein aus dem Gebiet der gleichnamigen Küstensiedlungen zwischen Genua und Spezia.
Clevner:
In der Schweiz Blauburgunder, in Baden (Ortenau) Traminer.
Clos:
Französische Bezeichnung für ummauerte Weinberge.
Cuvee:
Französisches Wort für Verschnitt. In erster Linie bei der Champagnerzubereitung gebräuchlich, aber auch bei Stillweinen, in erster Linie beim Bordeaux, angewandt. Verschnitt hat für die Franzosen keine qualitätsmindernde Bedeutung. Téte de Cuvée ist bei Burgunderweinen die beste Partie eines Weinjahres. |
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Demi-Sec:
Französisch: halbtrocken.
Depot:
Niederschlag von festen Bestandteilen im Wein, bei Weißweinen meist farbund geruchlose und den Wein nicht schmälernde Weinsäurekristalle, bei Rot- und Südweinen dagegen bitter schmeckende, meist Gerbstoffe enthaltende Substanzen, die durch Dekantieren abgetrennt werden müssen.
Deutsches Weinsiegel:
Gütezeichen, das von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) nach Prüfung durch eine neutrale Kommission vergeben wird. Befindet sich als rotes Siegel am Flaschenhals oder -körper. Ein gelbes Siegel kennzeichnet trockene, ein grünes halbtrockene Weine. Im Weinbaugebiet Baden gibt es ein eigenes Gütezeichen.
Dick:
Ein körper- und extraktreicher Wein meist mit zuviel Restzucker, der beim Verkosten nicht harmonisch wirkt. Steigerung plump.
Dosage:
Zusatz einer Lösung mit Zucker und altem Wein zu Schaumweinen; von Branntwein oder altem Wein bei Südweinen.
Dry:
Englischer Ausdruck für trocken, manchmal bei Champagnern, in der Regel bei Südweinen gebräuchlich.
Dünn:
Wein mit zu wenig Körper, Alkohol und Säure. Das Gegenteil auch beim Wein: dick |
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Edelfäule:
Fäule, die bei längerem mildem Herbstwetter in erster Linie bei Riesling- Trauben, aber auch bei Sauternes-Trauben eintritt, ohne die Trauben regelrecht verfaulen zu lassen. Verursacht durch einen Schimmelpilz (Botrytis cinerea), der die Schalen der Beeren mit einem grauen Schimmel überzieht. Dadurch verdunstet der Wassergehalt der Beeren, die einschrumpfen und so einen hohen Zuckergehalt (25-45 Prozent) gewinnen. Edelfäule ist die Voraussetzung für Beeren- und Trockenbeerenauslesen.
Eigenes Lesegut:
Bei deutschem Wein zulässige Bezeichnung (»aus eigenem Lesegut«); darf von demjenigen gebraucht werden, der den Wein aus von ihm erzeugten Trauben hergestellt und auch abgefüllt hat; gleichbedeutend mit Erzeugerabfüllung.
Eiswein:
Deutsche Rarität unter den »Qualitätsweinen mit Prädikat«, bei der die Trauben bei der Lese und Kelterung auf natürlicheWeise vereist sein müssen.
Elbling:
Sehr alte deutsche Traubensorte, die viel? aber nur kleinen Weißwein bringt. Ist heute so gut wie Überall durch andere Traubensorten ersetzt. Andere Bezeichnungen: Kleinberger und Räuschling. Nicht mehr zugelassen sind Elblingreben in den meisten deutschen Weinbaugebieten und (seit 1965) im Elsaß.
Elsaß:
Östlichstes französisches Weinbaugebiet zwischen Rhein und Vogesen mit alterdeutscher Tradition. Erzeugt werden auf 13 000 Hektar Rebfläche Jahresdurchschnitt 0,88 Millionen Hektoliter Wein unterschiedlicher Qualität und aus verschiedenen Traubensorten: Riesling,
Gewürztraminer,Tokajer (Pinot gris), Clevner (Pinot blanc), Silvaner und Gutedel (Chasselas). Elsässer Weine reifen voll aus und werden nicht gezuckert. Typisch ist ihr Traubengeschmack.
Erzeugerabfüllung:
Zugelassene Bezeichnung für den Wein, den der Erzeuger auch selbst abgefüllt hat; gleichbedeutend mit »aus eigenem Lesegut«.
Ester:
Träger von Duftstoffen, zu einer Klasse von organischen Verbindungen gehörend, die unter Wasserabspaltung aus organischen Säuren und Alkohol entstehen. |
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Faß:
Früher meist aus Holz (Eiche, Kastanie und amerikanisches Rotholz), heute weitgehend aus Metall. Bezeichnung in Deutschland: Fuder, Stück (Halb- und Viertelstück). 1 Fuder oder Stück = bis zu 1840 Liter.
Federweißer:
Wein nach der ersten Hauptgärung mit Resten der Hefe und viel Kohlensäure, Vorstufe zum Jungwein. »Heuriger« ist kein Federweißer, sondern Wein des letzten Jahrgangs. In der Schweiz gleichbedeutend mit Rose.
Feurig:
Wein mit relativ hohem Alkoholgehalt, dabei reif und ausgeglichen.
Fino:
Bezeichnung für hellen, trockenen Sherry.
Firn:
Weine, die den Höhepunkt ihrer Entwicklung überschritten haben und matt werden. Die erste Firne oder Edelfirne ist manchmal sogar erwünscht.
Flaschengärung:
Herstellung von Schaumwein in Flaschen nach altem Verfahren und nicht in Tanks oder Bulks. Kostspieliger, aber höhere Qualität versprechend.
Frappieren:
Wein rasch mit Eis kühlen (französisch: frapper).
Frisch:
Wein mit genügender, aber nicht stark hervortretender Säure.
Fruchtig:
Wein mit ausgesprochenem Traubengeschmack.
Frühlese:
Vorzeitige Lese wegen Fäulnis (anhaltender Regen), Hagelschlag oder Frost. |
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Gärung:
Zerfall des Traubenzuckers in Alkohol und Kohlensäure unter Einfluß von Hefepilzen. Die Gärung kann unterbrochen bzw. gestoppt werden, um einen Rest von Zucker zu erhalten. Der Wein muß dazu sterilisiert werden, was früher meist mit Hilfe eines Entkeimungsfilters (E. K.) geschah. Weil die Ergebnisse nicht immer befriedigend waren, ist man vom Verfahren der gestoppten Gärung weitgehend abgekommen.
Gefällig:
Ein angenehm zu trinkender, aber nicht großer Wein.
Gemarkung:
Rebfläche einer Gemeinde.
Gewächs:
Ursprünglich Reb- bzw. Traubensorte. In Deutschland früher Qualitätswein aus einem bestimmten Weingut. Bezeichnung nicht mehr erlaubt.
Gewürztraminer:
Nicht aus dem Südtiroler Weinstädtchen Tramin stammend, sondern wahrscheinlich eine schon von den alten Ägyptern angebaute Traubensorte. Liefert einen sehr würzigen, fast parfümiert schmählenden Weißwein.
Groß:
Eine etwas vage Bezeichnung für Qualitätsweine aus bestimmten sonnenreichen Jahrgängen.
Gutedel:
In Baden, Württemberg, der Schweiz und dem Loiretal viel angebaute Weißweintraube, die gefällige Tischweine liefert. Weitere Bezeichnungen: Markgräfler, Moster, Chasselas und Fendant. |
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Halbtrocken:
Wein mit einem Restzuckergehalt von höchstens 18 Gramm je Liter, jedoch nicht mehr als Gesamtsäuregehalt plus zehn; erlaubte Geschmackskennzeichnung.
Harmonisch:
Ein Wein, bei dem alle Geschmacks -und Genußkomponenten, Süße und Säure, Körper und Alkoholgehalt richtig aufeinander abgestimmt sind.
Hart:
Weine, deren Säure nicht durch genügend Alkoholgehalt ausgeglichen wird. Jungweine, die hart sind, können beim Reifen harmonisch werden.
Haut:
Französische Bezeichnung für hoch, die sich bei Weinen aber nur auf die Höhe der Lage, nicht auf die Qualität bezieht.
Herb:
Meist Rotwein mit viel Gerbstoff, wie z. B. viele Weine von Bordeaux.
Heuriger:
Österreichische Bezeichnung für Schoppenweine des letzten Jahrgangs.
Hochgewächs:
Nicht mehr zulässige Bezeichnung für eine Beeren- oder Trockenbeerenauslese.
Hybriden:
Kreuzung von amerikanischen und europäischen Rebsorten (Direktträger, nicht wie sonst üblich Pfropfreben => Reblaus), deren Anbau in Deutschland verboten ist. |
- I - nach oben
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Imprägnieren:
Künstliche Zusetzung von Kohlensäure zu Wein. |
| - J - nach oben |
Jahrgang:
In Deutschland, Osterreich und der Schweiz meist auf dem Etikett angegeben, in Frankreich und den Mittelmeerländern mitunter bei besonders guten Jahren, ohne daß in den Mittelmeerländern Verlaß darauf ist.
Jerez:
Zentrum des Anbaus und Handels von Sherry- (eigentlich Jerez-)weinen.
Jung:
Ein Wein, der seine Reife noch nicht erreicht hat, was unterschiedlich lange dauern kann |
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Kabinett:
Ursprünglich ein Wein, den sich regierende Herren für ihr Cabinet bestellten. Heute nach dem Weingesetz von Juli 1971 etwas vage Bezeichnung für Weine, die in einem einzigen Bereich geerntet wurden, einen gesetzlich festzulegenden Alkoholgehalt besitzen und nicht
gezuckert sind.
Kaiserstuhl:
Zusammen mit dem Tuniberg bekanntes badisches Weinbaugebiet auf vulkanischem Boden mit dicker Lößschicht westlich von Freiburg, berühmt vor allem durch seine Ruländer und Weißherbste (Roséweine).
Korkbrand:
Der in den Flaschenkorken eingebrannte Name des Weingutes oder Abfüllers ist noch keine Gütegarantie. Früher durfte »Korkbrand« auf den Etiketts, in Weinkarten und Preislisten nur angegeben werden, wenn es sich um Naturweine handelte. Heute ist ein etwaiger Korkbrand ohne jeden Aussagewert.
Körper:
Gleichbedeutend mit Substanz. Wird bestimmt durch die Extraktstoffe eines Weines, die beim Verdampfen zurückbleiben, wie Salze, Glyzerin (dreiwertiger Alkohol, von dem ein guter Wein 3 bis 6 g pro Liter besitzen muß), Zucker und Säure. Wichtig ist vor allem der richtige Glyzeringehalt.
Kurz:
Weine, die keinen »Abgang« haben, die mit dem Gaumen nicht mehr geschmeckt werden |
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Lage:
Im Katasteramt eingetragenes, zu einer bestimmten Gemarkung gehörendes Rebengelände, in Baden und Württemberg Gewann geheißen, in Österreich Rieden.
Liebfrau(en)milch:
Ursprünglich ein kleiner Weingarten an der Liebfrauenkirche in Worms. Später Phantasiename für rhein - hessische Weine. Heute Weinmarke bzw. -typ.
Lieblich:
Ein ausgeglichener Wein mit relativ wenig Alkoholgehalt. Seit 1977 erlaubte, nicht definierte Geschmackskennzeichnung. |
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Merlot:
Französische Traubensorte, zusammen mit anderen bei Bordeauxweinen verwendet, neuerdings auch im Schweizer Tessin angebaut.
Mollig:
Abgerundete, vollmundige, in der Regel nicht sehr anspruchsvolle Rotweine nennt man mollig.
Most:
Noch nicht vergorener oder gerade in Gärung befindlicher Traubensaft wird so lange als Most bezeichnet bis Wein daraus geworden ist.
Mostgewicht:
Mit Hilfe der von Ferdinand Oechsle (1774-1852) erfundenen Mostwaage, die später verbessert und durch noch genauere Instrumente ergänzt wurde, wird der ungefähre Zuckergehalt des Weins eines neuen Jahrgangs ermittelt. Das Mastgewicht wird nie auf den Etiketts angegeben.
Müller-Thurgau:
Nach dem Erfinder bezeichnete weiße Traubensorte aus einer Kreuzung von Riesling und Silvaner (oder auch von zwei Riesling-Sorten). Liefert duftige und angenehme Weine, ist früh reif, aber gegen Nässe anfällig.
Muskat:
In allen Mittelmeerländern, aber auch im Elsaß und Südtirol angebaute Traubensorte, die sehr viele Varianten aufweist. Sie alle besitzen schon als Trauben den typischen, zarten Muskatgeschmack und Geruch. Mit Muskateller identisch. Man unterscheidet zwischen Muskat blanc, Muskat-Frontignan und Muskat-Ottonel (in Österreich viel angebaut). Es gibt auch Kreuzungen von Muskat mit Silvaner und Traminer. |
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Natur:
Natur, Naturwein, naturrein durften sich aufgrund des nicht mehr gültigen deutschen Weingesetzes von 1930 nur ungezuckerte Weine nennen. Das neue Weingesetz von 1971 verbietet diese Bezeichnungen, aber auch gleichzeitig die Zuckerung bei »Qualitätsweinen mit
Prädikat«. Bei Französischem Champagner und einigen deutschen Sekten bedeutet natur so viel wie brut oder trocken.
Nervig:
Ein Wein, der noch eine gute Entwicklung verspricht. |
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Oechsle:
In Deutschland wird der Zuckergehalt des Weins vor der Lese nach »Grad Oechsle« gemessen. Mastgewicht.
Oenologie:
Vom griechischen »oinos« = Wein. Die Wissenschaft vom Wein.´Oloroso: Zweitwichtigste Sherry-Sorte, meist dunkelfarbig und süßer als die Amontillados und Finos.
Organoleptische Prüfung:
Fachausdruck für Sinnesprüfung im Gegensatz zur chemischen Analyse.
Originalabfüllung:
Bezeichnung für einen im Keller des Erzeugers (Kellerabfüllung) ausgebauten und abgefüllten Wein. In Deutschland früher nur bei Naturweinen erlaubt. Seit 1971 ersetzt durch "Erzeugerabfüllung« oder »Aus eigenem Lesegut". |
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Pasteurisieren:
Keimfrei machen durch Erhitzen auf 55 bis 80 Grad C.
Perlwein:
Durch künstliche Zuführung von Kohlensäure (Imprägnieren) leicht schäumend gemachter Wein.
Pinot:
Französische Traubensorte, aufgeteilt in Pinot noir, Pinot blanc, Pinot gris, Pinot Chardonnay und Pinot Meunier. Die Pinotnoir-Traube liefert den edelsten Burgunder, Pinot Chardonnay weißen Burgunder wie Chablis und auch Champagnerwein. Pinot gris, in Deutschland Ruländer und im Elsaß fälschlich Tokajer genannt, erbringt Weine unterschiedlicher Qualität. Pinot blanc wird mehr in Italien angebaut. Pinot Meunier ist eine weniger hochwertige Sorte.
Portwein:
Seit 1450 erzeugter, gespriteter Wein aus dem nördlichen Teil des Daurotales in allen Geschmacksrichtungen und Farben von Weißgelb bis Braunrot. Hauptunterschiede: Ruby Port, verhältnismäßig jung, und Tawny Port, der mehrere Jahre in Eichenfässern lagert. Außerdem Jahrgangsportweine (Vintage Ports) in besonders guten Jahren und von Kennern hochgeschätzte weiße Portweine (White Ports). |
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Qualitätsweine:
Im deutschen Weingesetz von 1971 gesetzlich festgelegte Bezeichnung für Weine, die nach einer amtlichen Prüfung frei von Fehlern sein müssen, einen gebietsweise festgesetzten Mindestalkoholgehalt besitzen, eine Prüfungsnummer tragen, ausschließlich aus einem der 11
deutschen Anbaugebiete stammen, deren Most aber mit Zucker angereichert werden darf.
Qualitätsweine mit Prädikat:
Elegante und ausgereifte Weine der gehobenen Klasse, amtlich geprüft, ohne Zuckerzusatz. Eingeteilt in: "Kabinett", "Spätlese", "Auslese","Beerenauslese", "Trockenbeerenauslese", "Eiswein". |
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Rahn:
Ein Wein, der durch Oxidation braun wird und kurz vor dem Ungenießbarwerden steht.
Rassig:
Ein Wein mit verhältnismäßig viel Säure. Nicht unbedingt ein Lobesprädikat.
Rauh:
Ein Wein mit zuviel Gerbsäure.
Reblaus:
Der größte Feind der Rebe. Rettung vor dem Befall mit Reblaus (Phylloxera vatatrix) war nur durch das Aufpfropfen einheimischer Reben auf reblausfeste amerikanische Reben möglich.
Reif:
Ein Wein ohne störenden Beigeschmack. Die Bezeichnung war bis zum Weingesetz von 1971 für Naturweine erlaubt.
Restsüße:
Der nicht in Alkohol und Kohlensäure verwandelte Traubenzucker, entweder bei sehr hohem Zuckergehalt des Mostes oder durch künstliches Stoppen.
Rezent:
Ein frischer, voller Wein mit einer schönen Säure.
Riesling:
Die vielleicht edelste Weißweintraube, in Deutschland besonders bevorzugt trotz ihrer späten Reife und Neigung zu Fäulnis bei nassem Herbstwetter. Verlangt als Boden Schiefer oder verwittertes Urgestein.
Roséweine:
Nicht, wie manchmal angenommen wird, Mischweine aus Weiß- und Rotweintrauben, sondern aus verschiedenen Rotweintrauben gewonnen, die weder vollständig mit den Schalen (wie beim Rotwein), noch ohne diese (wie beim Weißwein) vergärt werden. Die Schalen bleiben nur eine gewisse Zeit in dem Most und werden dann entfernt. Rosés sind immer kühl zu trinken.
Rotling:
Blaß- bis hellroter Wein aus einer Mischung von Weiß- und Rotweintrauben oder -maischen; in Württemberg auch Schillerwein, in Baden Badisch Rotgold genannt.
Ruländer:
Auch Grauer Burgunder oder (im Elsaß) Tokajer genannt. Stammt von der burgundischen Pinot gris ab. Liefert gute und gehaltvolle Weine, vor allem am Kaiserstuhl und in der Ortenau. |
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Samtig:
Bezeichnung für milde, ausgeglichene und körperreiche Rotweine.
Sauber:
Ein Wein, an dem nach Herkunft, Behandlung und Jahrgang nichts auszusetzen ist.
Säure:
Die in der Weintraube vorkommenden Säuren sind Wein-, Apfel- und Milchsäure. Essigsäure kann sich nur durch falsche Behandlung einstellen und verdirbt den Wein. Ein gewisser Säuregrad ist notwendig, da sonst jeder Wein schal und abgestanden schmecken würde. Wein mit viel Säure nennt man herb.
Sauternes:
Teildistrikt des Weinbaugebiets Graves südlich von Bordeaux, berühmt für seine Beeren - und Trockenbeerenauslesen, die aus der
Sauvignon - und Semillon - Traube gewonnen werden.
Sauvignon:
Traubensorte, aus der die weißen Bordeaux, manchmal zusammen mit der Semillon-Traube, gekeltert werden.
Schönung:
Gesetzlich erlaubte Methode zur Klärung des Weins durch organische oder chemische Substanzen.
Schwanz:
Tritt ein auffälliger Nachgeschmack beim Probieren eines Weines ein, so hat dieser einen Schwanz. Das kann im Guten wie im Schlechten gelten.
Schwefeln:
Zusatz von Schwefeldioxid, schwefliger Säure oder Sulfiten zum Most oder Wein, um die Gärung zu verlangsamen oder zu stoppen.
Semillon:
Französische Weißweintraube, die zusammen mit der Sauvignon-blanc-Traube den Sauternes und Graves liefert.
Sherry:
Der berühmteste spanische Wein, der in der Umgebung der südspanischen Stadt Jerez (von den Briten in Sherry verballhornt) wächst. Trocken als Aperitif, süß als Dessertwein getrunken. Man unterscheidet drei Haupttypen: Amontillado, Fino und Oloroso. Da die Flaschen nach dem sogenannten Solerasystem aus Fässern von Weinen verschiedener Jahrgänge gefüllt werden, gibt es keine Jahrgangssherrys.
Sieger-Traube:
Von Scheu-Alzey gezüchtete Kreuzung zwischen der Tafeltraube Madeleine Angevine und dem Gewürztraminer.
Silvaner:
Häufig auch Sylvaner geschrieben. Wahrscheinlich aus Transsylvanien (Karpaten) stammende Weißweintraube, die früh reift, relativ widerstandsfähig ist und je nach I,age und Jahrgang gute bis vorzügliche Weine liefert. Früher als »Österreicher« bezeichnet, im Elsaß fälschlich Tokajer und im Schweizer Wallis Johannisberg genannt.
Sommelier:
Der französische Weinkellner, oft auch Kellermeister, trägt eine Probetasse (»Tastevin«) um den Hals und eine Schürze.
Spriten:
Zusetzen von hochwertigen Branntweinen vor allem bei Südweinen, um die Gärung zu unterbrechen, möglichst viel Süße zu erhalten und die notwendigen Alkoholgrade zu erreichen.
Stoppen:
Abbrechen der Gärung durch Schwefeln oder Kühlen.
Süße:
Kein Qualitätsprädikat für Wein oder doch nur bedingt, wie z. B. bei guten Sauternes oder deutschen Beerenauslesen. Bei den meisten anderen Weinen wird die Süße nur durch Spriten (Südweine), durch Stoppen oder durch Zuckerung erzielt. Deutsche Weine dürfen die Geschmacksangabe »süß« tragen. |
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Tafelwein:
Nur aus geeigneten, amtlich vorgeschriebenen Rebsorten von genehmigten Weinbergen stammende leichte und bekömmliche Weine mit einem Alkoholgehalt von 8,5 Prozent. Zuckerung ist in den behördlich vorgeschriebenen Mengen erlaubt. Deutscher Tafelwein muß mit Ausnahme von Rotweinen, für die bis 1979 ausländischer Rotwein mit verwandt werden konnte, aus einem der deutschen Tafelweinbaugebiete stammen.
Tannin:
Gerbstoff, der je nach der Traubensorte mehr oder weniger stark bei jüngeren Rotweinen in Erscheinung tritt.
Tokajer:
Der berühmteste ungarische Wein aus der Furmint-Traube, bis auf den trockenen Szamorodner ein hochwertiger, schwerer Dessertwein, dessen beste Sorten deutschen Beerenauslesen gleichen.
Traminer:
Eine der ältesten Traubensorten, die schon im alten Ägypten angebaut wurde. Sehr anpassungsfähig und variantenreich. Stellt hohe Ansprüche an den Boden und liefert erstklassige Weine, die allerdings nicht jedermanns Geschmack sind. In Baden »Clevner« genannt.
Trocken:
Geschmackskennzeichnung für Wein mit einem Bestzuckergehalt von höchstens vier Gramm bzw. von neun Gramm je Liter, wenn der Gesamtsäuregehalt höchstens um zwei Gramm pro Liter unter dem Restzuckergehalt liegt.
Trockenbeerenauslesen:
Spitzenerzeugnisse des deutschen Weinbaus (Qualitätswein mit Prädikat) und der Erzeugung von weißen Bordeaux. Es dürfen mir vollreife, unbeschädigte, gesunde und zu Rosinen zusammengeschrumpfte Beeren gepflückt werden.
Trollinger:
Praktisch nur in Württemberg und Südtirol, wo sie Großvernatsch genannt wird, angebaute Traubensorte. Die aus ihr bekelterten Weine erinnern geschmacklich an Beaujolais. |
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Umschlagen:
Die bakterielle Erkrankung eines Weines kann sich in Zersetzung der Weinsäure und Bildung von flüchtigen Säuren und von Kohlensäuren äußern. Dadurch tritt nachträgliche Trübung bereits geklärten Weines ein. Eine solche Trübung kann auch durch Ausscheidung chemischer Stoffe auftreten. In beiden Fällen ist de Wein umgeschlagen. |
| - V - nach oben |
Verbessern:
Keineswegs identisch mit Panschen, sondern kellertechnische Maßnahmen zur Erhöhung oder Erhaltung des Zuckergehalts bzw. zum Abbau von zuviel Säure. Heute meist »Anreichern« genannt.
Verschnitt:
Mischung aus verschiedenen Weinen und Mosten, fälschlich für ein negatives Merkmal gehalten. Alle Bordeaux sind z. B. Verschnittweine.
Vin de Pays:
Französischer Tafelwein, der mit einer Gebietsangabe (Departement, Produktionszone) gekennzeichnet ist; » vornehmere« Ausgabe eines V.C.C.-Weines.
Voll:
Der Ausdruck bezieht sich nicht auf den Alkoholgehalt, sondern auf die Fülle an Körper. |
| - W - nach oben |
Wachstum:
Bezeichnung für die Herkunft des Weins, gibt meist die Lage oder den Besitzer des Weinguts an. (Gleichbedeutend mit Kreszenz.) Als Weinkennzeichnung nicht mehr erlaubt.
Weinsiegel:
Deutsches Weinsiegel; V.D. Q.S.
Weißherbst:
Roséwein aus den bestimmten Anbaugebieten Ahr, Baden, Franken, Rheingau, Rheinhessen, Rheinpfalz und Württemberg, bereitet aus einer einzigen Rebsorte j Qualitätswein.
Wermut:
Häufig noch Vermouth (englisch) geschrieben. Gespriteter und mit Kräutern und Drogen gewürzter Wein, dessen wichtigster Bestandteil eine südeuropäische Beifußart (Artemissa absinthium) ist. Französischer Wermut ist meist hell und trocken. Italienischer Wermut gliedert
sich in Vermouth Bianco (hell und süß), Vermouth Rosso (rot und halbsüß), Vermouth Dry oder Secco (trocken) und Vermouth Amaro (halbbitter).
Winzergenossenschaften:
Freier Zusammenschluß von Weinbauern auf genossenschaftlicher Grundlage zur gemeinsamen Ernte, Lagerung und zum gemeinsamen Verkauf. Sie haben dem Verbraucher gegenüber die gleichen Rechte und Pflichten wie Einzelbesitzer eines Weinguts.
Wuchtig:
Ein Wein mit viel Alkohol und Körper.
würzig:
Weine mit einer natürlichen, auf Bodenbeschaffenheit und Traube beruhenden Würze. |
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kein Eintrag |
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| kein Eintrag |
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Zuckerung:
Zusätzliche Anreicherung des im Most vorhandenen Traubenzuckers durch normalen Zucker, der dem Most zugesetzt werden muß, bei Weinen, deren Oechslegrade nicht ausreichen, um den gesetzlich vorgeschriebenen Alkoholgehalt zu garantieren (Trockenzuckerung). Nur bei Tafelweinen und Qualitätsweinen ohne Prädikat erlaubt. |
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- Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr -
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